Vom Stadtgraben zur Stadterweiterung
Die Hainstraße liegt am südlichen Rand der Altstadt im Bereich der früheren Befestigung. Zwischen Johannestor und Peterstor wurde der Stadtgraben 1839 verfüllt. Danach entwickelte sich eine neue Verkehrs- und Bebauungsachse.
Die Gesamtanlage „Neustadt, Hainstraße und Johannestor“ umfasst Bauten von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1939.
Was über Nummer 17 sicher bekannt ist
Das Gebäude ist in der veröffentlichten Kulturdenkmalliste als Wohnhaus geführt und gehört zum historischen Zusammenhang der Gesamtanlage. Die Kurzbeschreibung nennt Flur 44 und Flurstück 9/1.
Ein genaues Baujahr, der ursprüngliche Bauherr, der Architekt und die frühere Wohnungsaufteilung sind in den öffentlich zugänglichen Angaben nicht genannt. Auch eine Verbindung der Familie Rechberg mit der heutigen Nummer 17 ist bislang nicht belegt.
Historisch außen, individuell innen
Gegliederte Putzfassade, Giebel, Bogenmotive und die hölzerne Veranda geben dem Haus seinen eigenen Charakter. Die Unterkünfte im Hain 17 verbinden diesen Rahmen mit heutigen Küchen, Bädern und eigenständigen Wohnbereichen.
