Vom Kloster zur monumentalen Ruine
Lullus gründete 769 das Kloster Hersfeld. Nach einem großen Brand begann 1038 der Neubau der späteren Stiftskirche. Auf seiner Rückreise vom Reichstag zu Worms predigte Martin Luther am 1. Mai 1521 in der Kirche.
Im Siebenjährigen Krieg brannte die Anlage 1761 aus. Die erhaltenen Mauern und Bögen lassen ihre frühere Größe bis heute erkennen.
Theater unter romanischen Bögen
Seit 1951 verwandeln die Bad Hersfelder Festspiele die Ruine in eine große Freilichtbühne. Schauspiel, Musical und Familienstücke nutzen die offene Architektur als Teil der Inszenierung. Auch Schloss Eichhof ist regelmäßig Spielort.
Wenn Sie eine Vorstellung besuchen, planen Sie Zeit für Einlass und den Weg durch die Altstadt ein. Das aktuelle Programm und Hinweise zur Anreise stehen auf der offiziellen Festspielseite.
Besichtigung vorher prüfen
Die Ruine ist nicht zu jeder Zeit frei zugänglich. Aufbau, Proben, Spielbetrieb und Abbau können eine Besichtigung einschränken. Der Stiftsbezirk mit Katharinenturm, Museum und Grünanlagen lohnt sich dennoch als Rundgang.
